1.1 Faktoren, die die Filterwirkung des Magnetringfilters beeinflussen
In der Typenschildung eines allgemeinen Magnetrings ist die Frequenz-Impedanz-Kurve der Windungszahl wie in der folgenden Abbildung dargestellt:

Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, weisen die Impedanzen bei unterschiedlicher Windungszahl des gleichen Magnetrings erhebliche Unterschiede auf. Falls in der Spezifikation des Magnetrings keine Kurve angegeben ist, kann diese einfach mit der folgenden Formel berechnet werden:

1.2 Die magnetische Permeabilität

【Hinweis】: Bei der Auswahl eines magnetischen Rings sollte eine entsprechende magnetische Permeabilität mit hoher Wert gewählt werden, basierend auf den zu unterdrückenden Störfrequenzen.
1.3 Curven der Curie-Temperatur

Die Curie-Temperatur ist die Temperatur, bei der sich die magnetischen Domänen im Inneren des Magnetrings auflösen. Wie aus dem obigen Diagramm ersichtlich ist, erreicht die magnetische Permeabilität mit steigender Temperatur allmählich einen Höchstwert. Bei weiterer Erhöhung der Temperatur beginnt die magnetische Permeabilität stark abzunehmen und sinkt schließlich auf 1. Zu diesem Zeitpunkt verliert der Magnetring seine magnetischen Eigenschaften. Die Curie-Temperatur variiert je nach Art des Magnetrings. Besonders bei Magnetringen, die in hohen Temperaturen eingesetzt werden, sollte die Auswirkung der Curie-Temperatur genau beachtet werden, um eine optimale Filterleistung des Magnetrings zu gewährleisten.
1.4 Durchflussmenge

Die Verteilung der magnetischen Domänen im Inneren des Magnetrings ist in einem ungeordneten Zustand, wenn kein Magnetfeld vorhanden ist. Beim Anlegen eines Magnetfelds werden die Domänen zu einem geordneten Zustand. Wenn der Strom zunimmt, verstärkt sich auch die Feldstärke des Magnetfelds, wodurch die Domänen noch kompakter angeordnet und die Anzahl der geordneten Domänen zunimmt. Dadurch werden die magnetischen Flusslinien dichter, und die Impedanz des Magnetrings nimmt entsprechend zu.
1,5 Luftspalt

Die Frequenzgang-Impedanzkurve zeigt, dass die Impedanz des Klemmringmagnets mit zunehmender Frequenz nahezu linear ansteigt. Bis zu einer Frequenz von über 1 GHz bleibt die Impedanz weiterhin steigend. Der Flachmagnetring hingegen erreicht bei zunehmender Frequenz einen Höchstwert und nimmt dann ab, insbesondere bei Frequenzen über 1 GHz. Daher eignet sich der Klemmringmagnet besonders gut zur Unterdrückung von Hochfrequenzrauschen.
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